DV-Nr. 6883

Auf den ersten Blick könnte man Gomphonema gracile für eine Navicula-Art halten. Aber die leichte Asymmetrie zur Transapikalaches sowie die häufig leicht gebogenen Apikalachse weisen deutlich auf die Gattung Gomphonema hin. Nach Achnathes und Cocconeis eine der häufigsten Arten im Aufwuchs in Aquarien.

Gomphonema gracile 1500xGomphonema gracile 1500x, Deutschland, Süßwasseraquarium, Filterschlamm, 2025

 Gomphonema gracile 1500x

Gomphonema gracile, 1500x, Deutschland, Deutschland, Sediment Witten, Bach parallel zum Wartenbergweg, Unterlauf, 2025

Gomphonema gracile 1500x DICGomphonema gracile, 1500x, DIC, Deutschland, Sediment Filterschlamm, Aquarium, 2026

Äußeres

Frusteln in Gürtelansicht sehr schmal, schwach keilförmig. Schalenform sehr variabel, meist schmal lanzettlich und fast isopol. Raphe kaum lateral. Axialarea eng, Zentralarea halbseitig, Stigma auf der anderen Seite. 

Vorkommen

kosmopolitisch mit großer Toleranz hinsichtlich des Elektrolytgehalts bis hin zu Brackwasser. Jedoch empfindlich gegenüber organischer Belastung bereits im β-mesosaproben Bereich.

 

Gomphonema gracile Lebend 20250121 Ca40AHf1p 0037 hp

Gomphonema gracile Lebend, 1500x, Deutschland, Süßwasseraquarium, epiphytisch, 2025

Gomphonema gracile Fokusserie, 1500x, Deutschland, Süßwasseraquarium, epiphytisch, 2025

 

Gomphonema gracile, Fokusserie 1500x, Deutschland, Deutschland, Sediment Witten, Bach parallel zum Wartenbergweg, Unterlauf, 2025

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