DV-Nr. 6286
Wie bei allen Amphora-Arten neigt man bei vollständig getrennten Schalen von Amphora montana, also beim Fehlen von Gürtelansichten, dazu, die Art für eine kleine Cymbella zu halten. Beim vollständigen Gehäusen fällt die starke Krümmung der Pervalvarachse auf. Trotzdem gibt es einen typischen Amphora-Habitus, der schwer zu beschreiben ist aber trotzdem nach einiger Erfahrung Fehlbestimmungen vermeiden hilft.
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Amphora montana, 1500 x, Deutschland, Plankton 3 Teiche – Teich 5, Plankton, 1980 |
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Äußeres
Typisch für diese Art sind neben den vorgezogenen und ventral abgebogenen Enden die leicht konvexe Ventralseite und der ungleichmäßige, dorsal zu einem Semistauros verbreiterte Zentralknoten, der von zumeist zwei kräftig ausgebildeten Streifen gekreuzt wird.
Vorkommen
Kosmopolitisch, aerisch, aber stets nur vereinzelt auftretend.

Amphora montana, 1500 x, DIC, Deutschland, Sediment Witten, Tropfwasseransammlung, Unter Bahnbrücke Wetterstraße/Wartenbergweg, 2026