DV-Nr. 6921

Nitzschia debilis gehört zu den sogenannten "Tryblionellae", einer Gruppe von Diatomeen, die einen relativ breiten "nicht kahnförmige" Schalenumriss mit einer +/- deutliche Längsfalte aufweisen.

Nitzschia debilis 1500xNitzschia debilis, 1500 x, Deutschland, Sediment Witten, Tropfwasseransammlung, Unter Bahnbrücke Wetterstraße/Wartenbergweg, 2026

Nitzschia debilis 1500x DIC Nitzschia debilis, 1500 x, Deutschland, Sediment Witten, Tropfwasseransammlung, Unter Bahnbrücke Wetterstraße/Wartenbergweg, 2026

 

Äußeres

Schalen breit-elliptisch bis breit-linear mit schwach keilförmig verschmälerten Enden, Länge 13-26 μm, Breite 7-10 μm. Raphenkiel am Zentralknoten eingezogen, Fibulae breit, die beiden mittleren distant gestellt. Streifen im Lichtmikroskop nicht erkennbar, die Schale erscheint bis auf die Längsfalte strukturlos.

Vorkommen

 Kosmopolitisch, zerstreut, lokal aber ziemlich häufig. Zumeist in Biotopen mit erhöhten osmotischen Druckschwankungen, Wattenmeer, Kleinstgewässer, Moosrasen oder Gesteinsfugen, auch im Erdboden, aerophil.

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