2024 war unser Testlauf: Von Mai bis Dezember haben wir uns beim Gemüse komplett selbst versorgt. 2025 haben wir dann eine Schippe draufgelegt, früher angefangen und deutlich länger durchgehalten. Erst seit Mitte Januar 2026 wandert wieder Gekauftes in den Korb – obwohl im Keller noch ein Regalmeter eingekochte Zucchini stehen (und das selbstgemachte Sauerkraut aus Ewigem Kohl, an das ich mich noch nicht so ganz herantraue...).

Wenn wir jetzt zukaufen, dann strikt regional und vor allen Dingen saisonal. Warum? Weil beim Thema CO2 oft ein riesiger Denkfehler passiert.

Der Gewächshaus-Check: Schlimmer als Fliegen?

Klar, jeder schimpft auf Flugobst. Aber kaum jemand hat auf dem Schirm, wie übel die Bilanz von beheizten Gewächshäusern ist:

  • Gewächshaus-Tomaten: Verursachen im Schnitt 1,4 bis 9 kg CO2 pro Kilo. Selbst in modernen Hightech-Glashäusern sind es noch 1,1 kg.
  • Zum Vergleich: Werden Tomaten 1.000 km weit geflogen, „kostet“ das etwa 0,5 bis 1,5 kg CO2.
  • Der Gewinner: Freilandtomaten liegen bei gerade mal 0,1 kg.

Das zeigt: Wer im Frühjahr unbedingt Äpfel oder Tomaten will, produziert massig CO2 – egal, ob die Ware aus Chile eingeflogen wurde oder monatelang energieintensiv im Kühlhaus lag. Nicht-saisonale Produkte haben einfach immer einen fetten CO2-Rucksack.

(Kleiner Side-Fact meiner KI: Selbst Einkochen liegt bei nur ca. 0,3 kg CO2 pro Kilo Gemüse – Einfrieren verbraucht über ein halbes Jahr schon 0,4 kg.)

Unser Garten schläft nicht

IMG20250113120624Das Beste ist: Es geht auch fast ohne Energieaufwand! In unserem Schrebergarten steht der Rosenkohl vom letzten Herbst immer noch da, als wäre nichts gewesen. Auch Wirsing, Palmkohl, Porree und Feldsalat hat die Kältewelle völlig kalt gelassen. Die Topinambur warten im Boden nur darauf, dass der Frost nachlässt, und der Baquieu-Salat im Hochbeet bereitet sich schon auf seinen großen Auftritt im Februar vor.

Auch Postelein ist praktisch unkaputtbar – wenn man denn dran denkt, rechtzeitig Samen zu besorgen! Es ist eigentlich schade: In unseren Breitengraden kann man so viel Gemüse einfach CO2-neutral draußen überwintern, aber kaum noch jemand macht es.

Die nächste Etappe

Ich habe mir jetzt Wolfgang Palmes „Frisches Gemüse im Winter ernten“ geschnappt. Das Ziel für 2027 steht: Wir wollen die Marke „Mitte Februar“ knacken, bevor wir das erste Mal wieder in den Supermarkt müssen.

(P.S. Fakten wurden von mir recherciert, Text und Links kommen von der KI. Lass' doch einen Kommentar hier, wie Dir das gefallen hat.)

 

Kommentare powered by CComment

Diese Webseite nutzt Cookies. Einige von ihnen sind wichtig für den Betrieb der Seite, andere helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.